NETZWERK FAMILIE

NETZWERK FAMILIE bringt interessierte Personen miteinander in Kontakt.
Aktuelle Bedürfnisse von Familien in der Region (Dekanate Baden-Baden und Rastatt) werden in den Blick genommen. Kommunikation steht im Mittelpunkt. Moderne Formen der Moderation ermöglichen kreative Lösungen. Gemeinsame Projekte können entstehen.
Zu den Netzwekrtreffen der Katholischen Dekanate Baden-Baden und Rastatt sind herzlich eingeladen: Eltern und Großeltern, Ehrenamtliche und Profis und alle, für die Familie eine wichtige Mitte im Leben darstellt.
 
Ergebnisse des dritten Netzwerktreffens:
Ergebnisse des zweiten Netzwerktreffen:
Bericht des ersten Netzwerktreffens:
  
Bericht des ersten Netzwerktreffens im Dekanat Rastatt:

„Ich fand die Organisation des Vernetzungstags prima: die persönliche Begrüßung mit Kaffee und Kuchen, die Vorstellungsrunde und  die Übungen, die Gestaltung der Gruppenarbeit, die bereichernden Gespräche und der Austausch und anschließend das leckeres Essen…“ So die Rückmeldung einer Teilnehmerin des ersten Treffens vom 5. Mai 2018

Wer war eingeladen?

Alle, für die das Thema „Familie“ eine wichtige Mitte im Leben darstellt. Hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger, Familien, Ehrenamtliche und Profis, z. B. von Caritas und Familienberatung. Bewusst haben wir auch generationenübergreifend eingeladen.

Wozu ein Netzwerk für Familie im Dekanat?

Wir haben es mit einer großen Vielfalt von Lebenswelten und Milieus von Familien zu tun. Dementsprechend gibt es unterschiedliche Nöte und Bedürfnisse.

Außerdem leben wir in einer Zeit, in der das Ehrenamt an Bedeutung gewinnt aber Ehrenamtliche häufig zeitlich „ausgebucht“ sind,  fortschreitend weniger hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorgern immer mehr Aufgaben übertragen werden und einzelne Pfarrgemeinden vor Ort nur noch damit beschäftigt sind, „den Laden am Laufen zu halten“. Gleichzeitig stellt sich für uns als Kirche die große Herausforderung, mit den verschiedenen Lebenswelten der Menschen in Kontakt zu bleiben oder wieder neu in Kontakt zu kommen. Dies kann oft nicht auf herkömmliche Art und Weise geschehen. In jedem Fall bedeuten diese Entwicklungen für unsere Pfarreien Veränderungen und sogar große Umbrüche.   

Mit dem Netzwerk Familie wollen wir ein Forum schaffen, in dem genau diesen Entwicklungen Raum geboten wird. Das Netzwerk sorgt dafür, dass Interessierte, Ehrenamtliche und Hauptamtliche sich zum Thema „Familie“ austauschen, fortbilden und zusammentun können.

Dafür ist uns eine bestimmte Haltung wichtig: alle freiwillig Interessierten begegnen sich gleichberechtig. Jeder darf etwas einbringen und durch ein Höchstmaß an Kommunikation können Angebote vermittelt werden oder entstehen.

Wer war beim ersten Treffen vertreten?

16 Personen, unter ihnen auch Kinder, sowie sechs Erwachsene und Jugendliche, die für Kinderbetreuung und Bewirtung sorgten, haben am Treffen aus folgenden Bereichen teilgenommen: Ehrenamtliche aus Steinmauern, Ötigheim, Rotenfels und Gernsbach, Mitarbeiterinnen der Caritas des Landkreises Rastatt und der Ehe-, Familien-, und Lebensberatungsstelle, der Diözesanstelle für die Region und hauptamtliche Seelsorgerinnen und Seelsorger.

Was ist gelaufen?

Zunächst ging es ums Kennenlernen. Dann haben wir erst einmal gehört und wahrgenommen, welche Erfahrungen wir mit Familien aus unseren unterschiedlichen Perspektiven heraus haben. Dieser sehr intensive Austausch förderte existentielle Bedürfnisse von Familien zu Tage. Dabei ginge es um Bedürfnisse in der Paarbeziehung oder um die Sorge für Menschen in verschiedenen Situationen von Einsamkeit.  Weiterhin ging es um Wünsche sowie um erste Umsetzungsideen. Zu diesen Ideen gehört zum Beispiel die Möglichkeit eines Austausches über Beziehungsthemen und -fragen unter Partnern.  Was trägt zu gelingender Partnerschaft bei, wie kann „Liebesarbeit“ seinen guten Platz in der Beziehung finden? Mitwirkende haben sich für die Umsetzung dieser Idee bereits gefunden.

Nächstes Treffen?

Vier Anwesende haben sich bereit erklärt, das nächste Netzwerktreffen im Oktober 2018 vorzubereiten. Die Einladung erfolgt öffentlich und die Anmeldung ist auf der Homepage des Dekanats, sobald der Termin feststeht, möglich.

Die nächsten Veranstaltungen
Mo. 15.06.2026, 19:00 - 21:30
Katholisches Pfarrzentrum, Friedrichstal Stutensee-Friedrichstal
Präventionsschulung Online

weitere Veranstaltungen ...
Rückmeldemöglichkeit
Einfach Kirchlich Heiraten
 
Erstklässlergutscheine für bedürftige Familien
Bilderwelt der Autobahnkirche
 
  

Der ausgebrannte Prophet

Der Prophet Elia kann nicht mehr, er ist lebensmüde, ausgelaugt. Er ist mit seinem Auftrag an die Grenzen gegangen und ist ausgebrannt. Der Tod ist der einzige Ausweg, den er für sich noch sieht. So provoziert er seine Ermordung, er kann sich nicht selbst töten. Durch seine prophetische Tätigkeit hat er sich unbeliebt gemacht und viel Unmut auf sich gezogen. Aber was ist aus seinem Selbstvertrauen geworden? Elia ist immer sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sich gegen König Ahab, Königin Isebel und die Priesterschaft am Tempel gestellt. Er war sich bewusst, dass er den Finger in offene Wunden legen wird und er hat das ja auch getan. Er wurde deshalb verfolgt, erhielt Morddrohungen, wurde gesellschaftlich geächtet. Nach heutigen Maßstäben ein Mobbing-Opfer par excellence. Aber das hatte er sich ja selbst zuzuschreiben. Jetzt wurde es ihm aber zuviel. Er will nur noch sterben. 
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